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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2014 > Bericht vom 01.11.2014 ]

Viel Talent bei Gesang und Tanz gezeigt

Zum zweiten Mal waren alle Schülerinnen und Schüler des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums (MKG) eingeladen worden, bei der Talentshow "Open Stage" mitzuwirken. Im Gegensatz zu aktuellen Casting-Shows geht es dabei ausschließlich darum zu zeigen, welche künstlerischen Fähigkeiten in einem stecken. Daran sich anschließende Runden oder Wettbewerbe bleiben aus. So können sich die Akteure ganz auf ihren Bühnenauftritt konzentrieren, der für viele der erste ist und entsprechend aufgeregt erwartet wird.

Juliane Berger (Jahrgangsstufe 12) überzeugte bei der Talentshow "Open Stage" mit Chris Isaaks "Wicked Game". (RP-Foto: Jürgen Laaser)

Bei den Acts der diesjährigen Show waren erneut viele Newcomer dabei - jedoch fegte bei allen die Begeisterung für Musik und Tanz die Nervosität beiseite, und sie konnten viel bejubelte Leistungen zeigen. Schüler Henrik Lambertz führte durch den frühen Abend und befragte neugierig zwei Besucher nach ihren Beweggründen herzukommen: Um Mitschüler oder die eigene Tochter auf der Bühne zu erleben, waren die Antworten. Insgesamt 24 Erlebnisse der musikalischen Art bekamen die insgesamt rund 160 Gäste im PZ zu hören und zu sehen. Mit viel Erfahrung präsentierte sich Elisabeth Czimek am Klavier (12. Klasse), die den Hit "Symphonie" von Silbermond mit klarer Stimme und viel Gefühl interpretierte. Anna Mengen und Alexandra Vogels (beide 8 a) ließen als Nachwuchs der Schule - beiden haben dort ältere Schwestern - "Friends" von Aura Dione hören. Eine spontane Tanzeinlage wurde mit extra viel Beifall belohnt. Luca Evers (11. Klasse) durchlebte regelrecht das Lied "On My Own" aus dem Musical "Les Misérables" mit voller Dynamik vorgetragenem Monolog oder Gesang und passender Mimik und Gestik. Später überraschte sie tänzerisch, indem sie Modernes Ballett mit Tango-Schritten kombinierte. Josh Glean (10. Klasse) stellte der Moderator als Improvisationstalent vor - mit vielen coolen Moves zu aufeinander folgenden Rhythmen und Liedausschnitten riss er die Zuschauer mit. Insgesamt vier Mal, mit oder ohne Partner, zum Playback oder eigener Gitarrenbegleitung, erwies sich Juliane Berger (12. Klasse) als vielseitiges Musiktalent mit Selbstbewusstsein. Als einzige Teilnehmerin, die ein reines Instrumentalstück aufführte, unterhielt Sophie Müller (12. Klasse) mit einem Titel am Klavier. Das Vokal-Ensemble "Error" hatte das musikalische Werk "Secrets" als Mash up selbst zusammengestellt: teils fünfstimmig lagerten sie die Gesangsparts übereinander.

"Es geht darum, die Vielfalt des musikalischen Könnens der Schüler zu zeigen", erläuterte Musiklehrer Alexander Hergert in der Pause, "vielfach erfährt man als Lehrer erst nach drei oder vier Jahren, dass die Schüler Geige oder Klavier spielen oder tanzen können." Diese Fähigkeiten, die im Beruf gut zu gebrauchen seien, könnten sie dort zeigen. Einen kleinen Preis gab es zum Schluss für alle Aktiven, nämlich eine Stunde schulfrei.

Von Nicole Peters
Rheinische Post, 01.11.2014 (Seite C3)